Neurologisch-Psychiatrische Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Hanna Hund - Prof. Dr. med. Ernst Hund

Welche Untersuchungen macht der Neurologe?

Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese)

Für eine exakte Diagnose ist es sehr wichtig, den genauen Krankheitsverlauf vom Patienten zu erfahren. Dies gilt nicht nur für Erkrankung, die zum Zeitpunkt der Vorstellung vielleicht gerade keine Symptome machen, wie das bei Kopfschmerzen, Schwindel oder der Epilepsie häufig der Fall ist, sondern auch für alle übrigen Erkrankungen. Es ist für das Gespräch sehr günstig, wenn Sie sich über den Krankheitsbeginn, Verlauf, Art, Dauer und Ausdehnung der Symptome zuverlässige Angaben machen können und wichtige Vorbefunde (Arztbriefe) vor allem von früheren Krankenhausaufenthalten mitbringen.

 

Körperliche Untersuchung

Sie soll neurologische Symptome aufdecken, die durch die Krankengeschichte nicht erfaßt werden können, z. B. Auffälligkeiten bei den Reflexen oder Schwächen, die Sie selbst nicht bemerkt haben.

 

Folgende weitere Untersuchungen bieten wir vor Ort in unserer Praxis an:

 

EEG (Hirnstromkurven)

Evozierte Potentiale (zur Prüfung der langen Nervenbahnen)

Messung der Nervenleitgeschwindigkeit

EMG (Ableitung der Muskelströme mit einer feinen Nadel)

Doppler-Sonographie (Ultraschalluntersuchung der Hals- und Kopfgefäße)