Neurologisch-Psychiatrische Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Hanna Hund - Prof. Dr. med. Ernst Hund

Was ist ein Psychiater?

Der Psychiater beschäftigt sich mit dem Erkennen und Behandeln eines veränderten Seelenlebens. Dazu gehört die Feststellung der Ursachen psychiatrischer Krankheiten, z.B. zugrundeliegende internistische oder neurologische Erkrankungen, soziokulturelle Gegebenheiten, Einflüsse aus Berufs- und Familienleben oder Vererbung. Auch körperliche Symptome können als Folge früherer oder gegenwärtiger seelischer Konflikte entstehen und eine psychiatrische Behandlung erforderlich machen.

 

Einige typische psychiatrische Erkrankungen

  • Depression (Schwermütigkeit)
  • Manisch-depressive Erkrankung
  • Schizophrenien
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Angst- und Panikstörungen
  • Akute Belastungsreaktionen
  • Schlafstörungen
  • Suchtkrankheiten
  • Demenzen (Hirnleistungsstörungen)

 

Welches sind die typischen Untersuchungsmethoden / Therapien eines Psychiaters?

An Anfang der Behandlung steht immer eine ausführliches Gespräch über die Krankengeschichte, bei Bedarf zusammen mit Angehörigen. Hierzu gehört auch eine gezielte Befragung zu speziellen Symptomen, um einen möglichst exakten psychopathologischen Befund erheben zu können.

Bei Bedarf werden eine körperliche Untersuchung oder eine apparative Diagnostik wie EEG oder kraniale Computertomographie angeschlossen. Anschließend wird die erforderliche Behandlung eingeleitet, z.B. Psychotherapie oder eine medikamentöse Therapie.

In den folgenden Sitzungen überwacht der Psychiater die Behandlung durch regelmäßige Gespräche und Laborkontrollen, wenn bestimmte Medikamente einzunehmen sind. Der Psychiater begleitet den Patienten in allen Phasen seiner Erkrankung und gibt ihm Hilfestellung zur Bewältigung der mit der Erkrankung verbundenen Probleme.

Dabei arbeitet er in Absprache mit dem Patienten mit Psychotherapeuten, Sozio- und Ergotherapeuten, den öffentlichen Gesundheitseinrichtungen und Kliniken eng zusammen.